Die Auf den zweiten Blick - Methode

Das erste Buch von Fotograf Jack Griesbeck

  • Die Auf den zweiten Blick – Methode by Jack Griesbeck

    17,66 

Warum gerade dieses Buch?

Der erste Blick urteilt. Der zweite Blick versteht.

Wir bewerten Situationen in Sekunden – schnell, intuitiv, oft falsch. Die Auf-den-zweiten-Blick-Methode zeigt vor allem jungen Menschen, wie man lernt, genauer hinzusehen: nicht das Tempo der Welt zu übernehmen, sondern Situationen klarer einzuschätzen und reflektierter durchs Leben zu gehen.

Warum der erste Blick existiert

Der Psychologe Daniel Kahneman beschreibt zwei Denksysteme: ein schnelles, intuitives und ein langsames, reflektiertes. Dieses Fundament zu verstehen, ist der Anfang der Methode.

Der erste Blick ist uralt. Als Jäger und Sammler mussten wir Gefahr in Sekunden erkennen und sofort entscheiden – Überleben hieß schnell sein, nicht gründlich. Diese Intuition steckt bis heute in uns. Im Alltag des 21. Jahrhunderts führt sie jedoch oft in die Irre: Wir urteilen vorschnell, wo Tiefe gefragt wäre.

Was der zweite Blick verändert

Der zweite Blick ist die bewusste, reflektierte Sichtweise. Er erweitert deine Perspektive und deinen Horizont – und macht dich in einer schnellen Welt handlungsfähig:

  • Situationen klarer einschätzen statt vorschnell zu (be)urteilen
  • Fake erkennen: Deepfakes, KI-generierte Inhalte und Fake News souverän unterscheiden
  • Unternehmerisch stärker: verstehen, was dein Kunde oder dein Gegenüber wirklich will – und so mehr Wert schöpfen
  • Emotional tiefer: Gespräche auf einer ehrlicheren Basis führen
  • Selbstreflektiert: die eigene Wahrnehmung hinterfragen und bewusster leben

Tiefe entsteht nicht durch Geschwindigkeit – sondern durch Präsenz.

Für wen dieses Buch ist

Für junge Menschen, die in einer Welt aus Tempo, Bewertung und ständiger Reizüberflutung den Überblick behalten wollen. Und für alle, die spüren: Der erste Eindruck reicht nicht mehr aus, um die Wahrheit zu erkennen.

Echte Geschichten statt grauer Theorie

Die Methode lebt von echten Erlebnissen. Viele der Geschichten stammen aus Reportagen meiner internationalen Fotografieeinsätze und aus der Vortrags- und Veranstaltungsreihe Auf den zweiten Blick. Sehen heißt für mich als Fotograf mehr als schauen: präsent sein, länger bleiben, den Moment wirklich verstehen.

Mit echten Geschichten und Fotografien

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  • Die Auf den zweiten Blick – Methode by Jack Griesbeck

    17,66 

In der Szene besser bekannt als Jack, hat sich Thomas Griesbeck als Fotograf und Geschichtensammler einen Namen gemacht. Seine Reisen führten ihn in die entlegensten Winkel der Welt, wo er über ein Jahrzehnt hinweg eindrucksvolle dokumentarische Arbeiten schuf. Aus diesen Er- fahrungen entwickelte er die Auf den zweiten Blick® - Methode - eine Herangehensweise, die dazu ermutigt, nicht vorschnell zu urteilen, sondern genauer hinzusehen. Daher arbeiten wir bei JACKSCORNER mit der von uns selbst entwickelten Auf den zweiten Blick® - Methode in jeder Form. Wir schaffen Fotografien, die mehr sind als bloße Momentaufnahmen – Bilder mit Tiefe, die Emotionen wecken, psychologische Wirkung entfalten und nachhaltig im Gedächtnis bleiben.

Quellen und Bezüge – Die Auf den zweiten Blick - Methode

Quellen und Bezüge

Die Auf den zweiten Blick - Methode

Thomas „Jack“ Griesbeck  ·  ISBN 978-3-00-085402-6  ·  Erste Auflage, Mai 2026

Die Methode ist über Jahre aus Reisen, Begegnungen und dem genauen Hinsehen gewachsen. Wo Gedanken anderer eingeflossen sind, sollen sie sichtbar bleiben.

Diese Seite versammelt die Quellen, auf die sich das Buch stützt. Das meiste ist sinngemäß in eigene Worte übertragen. Einzelne Stellen sind wörtlich zitiert und als solche gekennzeichnet. Die Seitenangaben beziehen sich auf die Erstauflage.



  • Daniel Kahneman

    Schnelles Denken, langsames Denken, 2011

    Schnelles und langsames Denken (System 1 und System 2), Ankereffekt, kognitive Verzerrungen.

    S. 13, 15, 129 wörtlich zitiert, S. 137
  • Amos Tversky und Daniel Kahneman

    Availability / Judgment under Uncertainty, 1973 und 1974

    Verfügbarkeitsheuristik und die Anfänge der Forschung zu Heuristiken und kognitiven Verzerrungen.

    S. 137, 139, 165
  • Edward L. Thorndike

    A Constant Error in Psychological Ratings, 1920

    Ursprung des Halo-Effekts.

    S. 149, 165
  • Martin E. P. Seligman

    Flourish, 2011

    Positive Psychologie, Dankbarkeit, Stärkenfokus und Resilienz.

    S. 99
  • Brené Brown

    Verletzlichkeit macht stark, 2012

    Forschung zu Verletzlichkeit und Authentizität als Grundlage echter Verbindung.

    S. 99
  • Neurowissenschaft der Zeitwahrnehmung

    Forschung zur subjektiv gedehnten Zeit

    Studien zur veränderten Zeitwahrnehmung, unter anderem mit bildgebenden Verfahren.

    S. 35

  • Sokrates

    Sokratische Methode

    Das beharrliche Hinterfragen eigener Überzeugungen, überliefert durch Platons Dialoge.

    S. 105
  • René Descartes

    Discours de la méthode, 1637

    Vernunft und Selbstreflexion, „Cogito, ergo sum“.

    S. 105
  • Immanuel Kant

    Beantwortung der Frage: Was ist Aufklärung?, 1784

    Autonomes Denken und das Lösen von äußeren Autoritäten.

    S. 105
  • John Locke, David Hume, Voltaire

    Schriften der Aufklärung

    Empirie, rationale Überprüfung und das Hinterfragen bestehender Dogmen.

    S. 107
  • Karl Popper

    Logik der Forschung, 1934

    Kritische Überprüfung und Widerlegbarkeit wissenschaftlicher Theorien.

    S. 107

  • Paul Watzlawick

    Menschliche Kommunikation, 1969

    Die individuelle Wirklichkeitskonstruktion als Grundlage der dritten Realität.

    S. 101 wörtlich zitiert, S. 101
  • Marshall B. Rosenberg

    Gewaltfreie Kommunikation, 2003

    Die Empathie für alle Seiten.

    S. 101
  • Reframing

    Kognitives Umdeuten

    Wurzeln in der kognitiven Therapie und der systemischen Tradition.

    S. 33, 109

  • Eli Pariser

    The Filter Bubble, 2011

    Das Konzept der Filterblase.

    S. 127, 129
  • Echokammern

    Medien- und Kommunikationsforschung

    Räume, in denen abweichende Meinungen kaum noch durchdringen.

    S. 129, 133

  • Bertolt Brecht

    Geschichten vom Herrn Keuner

    Das Gleichnis von Herrn K., zitiert im Gastbeitrag von Ronald Grätz.

    S. 195 wörtlich zitiert
  • Redewendungen zum ersten Eindruck

    Sprichwörter und Liedtitel

    Unter anderem „The first cut is the deepest“ (Cat Stevens, 1967).

    S. 197

Die Methode und ihre Herleitung sind das eigene Werk des Autors. Fremde Gedanken sind, wo sie einfließen, als sinngemäße Bezüge oder als gekennzeichnete Zitate ausgewiesen.

Ein Teil der Grafiken wurde KI-gestützt erstellt, wie im Impressum des Buches ausgewiesen.

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Auf den zweiten Blick® · JACKSCORNER